Das Label Sportstadt
ganz nach vorne bringen.
Sportdezernentin Fr. Dr. Agnes Klein

»

«

Gemeinsam für eine starke
Kölner Sportlandschaft.
Vorsitzender Andreas Kossiski MdL

»

«

Das Label Sportstadt
ganz nach vorne bringen.
Sportdezernentin Fr. Dr. Agnes Klein

»

«

Der Sport braucht in Köln
eine stärkere Lobby!
Oliver Seeck, Vorstandsmitglied

»

«

Beleuchtete Laufstrecke im Stadtwald kommt

Kategorie: Allgemein, Pressespiegel

Kölnische Rundschau online vom 10.April 2015, Autor: Thorsten Moeck

Für den Bau der beleuchteten Laufstrecke am Adenauer Weiher nahe des Rheinenergie-Stadions steht nur noch die Zustimmung des Landschaftsbeirats aus, doch diese gilt als sicher. Die beleuchtete Laufstrecke soll im Sommer gebaut werden.

Die Strecke ist festgelegt, das Laternenmodell ausgewählt und die künstlichen Horste für die Waldohreule aufgestellt. Für den Bau der beleuchteten Laufstrecke am Adenauer Weiher nahe des Rheinenergie-Stadions steht nur noch die Zustimmung des Landschaftsbeirats aus, doch diese gilt als sicher. „Wir sind optimistisch, die Strecke unter Auflagen zu Beginn der dunklen Jahreszeit in Betrieb nehmen zu können“, betont Volker Staufert, Vorsitzender des Vereins Sportstadt Köln, der mit der Planung beauftragt worden ist.
Der 2,4 Kilometer lange Rundkurs soll durch 63 stromsparende LED-Lampen erhellt werden, die zugleich als besonders „insektenfreundlich“ gelten. Auf Vorschlag des Vereins soll das Licht in der dunklen Jahreszeit zwischen 23.30 Uhr und 5 Uhr abgeschaltet werden, um den Tieren im Landschaftsschutzgebiet die gewohnte Dunkelheit zu gönnen. Die Politik muss über die genauen Rahmenbedingungen aber noch entscheiden, „wir wollten lediglich eine Diskussionsgrundlage bieten“, sagt Staufert. Der Verein empfiehlt, zudem auf Bewegungsmelder an den Laternen zu verzichten, weil diese auch auf die Bewegung von Tieren reagieren und den Stadtwald in eine Disco verwandeln würden.

Die Waldohreule hätte die beleuchtete Laufstrecke beinah verhindert. Der Verein Sportstadt Köln empfiehlt, das Licht im Stadtwald um 23.30 Uhr abzuschalten.
Die Waldohreule hätte die beleuchtete Laufstrecke beinah verhindert. Der Verein Sportstadt Köln empfiehlt, das Licht im Stadtwald um 23.30 Uhr abzuschalten.

Wenn die Läufer die Junkersdorfer Straße überqueren, schließt sich rund um das Stadion und die Vorwiesen eine rund zwei Kilometer lange Strecke an, die bereits jetzt beleuchtet ist. Seit nunmehr 15 Jahren beschäftigt das Thema Politik und Verwaltung, mehrere Gutachten wurden erstellt, um die Auswirkung der Beleuchtung auf Eulen und Fledermäuse zu untersuchen. Ende 2001 hatten CDU und FDP die Verwaltung beauftragt, links- und rechtsrheinisch je eine beleuchtete Strecke auszuwählen.

Etwa 200 000 Euro wird der Bau der Strecke kosten, je 50 000 Euro haben Sparkasse Köln-Bonn, Rheinenergie und Stadt bereitgestellt, der Rest wurde von mehreren privaten Geldgebern beigesteuert. Der Kabelkanal soll in 70 Zentimetern Tiefe durch ein unterirdisches Bohrpressverfahren ins Erdreich getrieben werden.
Die Lampen sollen im Abstand von 40 Metern aufgestellt werden. Derzeit bereiten der Verein Sportstadt Köln, Rheinenergie und mehrere städtische Ämter eine Vorlage für die Befreiung vom Landschaftsschutz vor. Im Juni steht dies auf der Tagesordnung des Landschaftsbeirats.

Dass sich die Waldohreulen vom Licht der Laufstrecke gestört fühlen könnten, darf neuerdings bezweifelt werden, denn eine ganze Kolonie der Tiere taucht seit einigen Wochen in der Hildebertstraße in Junkersdorf auf. Meist sitzen sie in einem Baum direkt neben einer Straßenlaterne und brechen von dort zur Jagd auf.

Autor sportstadt köln e.V. | Veröffentlicht am 14. April 2015 at 8:57 | Kategorie: Allgemein, Pressespiegel | Schlagwörter: , , | Beitrag kommentieren

Artikel kommentieren

Kommentar

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben und Daten zur Beantwortung meiner Anfrage elektronisch erhoben und gespeichert werden. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an info@sportstadt-koeln.de widerrufen.