Das Label Sportstadt
ganz nach vorne bringen.
Sportdezernentin Fr. Dr. Agnes Klein

»

«

Gemeinsam für eine starke
Kölner Sportlandschaft.
Vorsitzender Andreas Kossiski MdL

»

«

Das Label Sportstadt
ganz nach vorne bringen.
Sportdezernentin Fr. Dr. Agnes Klein

»

«

Der Sport braucht in Köln
eine stärkere Lobby!
Oliver Seeck, Vorstandsmitglied

»

«

Beleuchtete Laufstrecke im Kölner Stadtwald könnte Wirklichkeit werden

Kategorie: Pressespiegel

Kölner Stadtanzeiger online vom 16.März.2015, Autor: Peter Berger

Die Waldohreule kennen die Kölner, seitdem über eine beleuchtete Laufstrecke im Kölner Stadtwald diskutiert wird. 15 Jahre alt ist der Vorschlag. Nun könnte die Strecke doch noch Wirklichkeit werden – der Stadtrat entscheidet.

Das müssen Waldohreule und Wasserfledermäuse rund um den Adenauerweiher jetzt zur Kenntnis nehmen: Volker Staufert ist fest entschlossen, beim Landschaftsbeirat den alles entscheidenden Antrag auf Befreiung nach Landschaftsrecht zu stellen. „Das ziehe ich noch durch“, sagt der ehemalige Vorsitzende des Vereins Sportstadt Köln und seit Jahren ein wackerer Streiter für eine beleuchte Laufstrecke im Stadtwald.

Der Sportausschuss ist informiert, das Geld eingesammelt, jetzt könnte es losgehen. Und das knapp 15 Jahre, nachdem CDU und FDP die Stadtverwaltung zum ersten Mal gebeten hatten, den Bau der Strecke zu prüfen. 210.000 Euro liegen auf dem Vereinskonto, jeweils 50.000 von der Stadt, der Rhein-Energie und der Sparkasse Köln/Bonn, den Rest haben Sponsoren beigesteuert.

Rund 7000 Euro sind allerdings schon weg, für Gutachten zur Beantwortung der Frage, was Waldohreule und Wasserfledermäuse von einem beleuchteten Pfad halten, der sich mitten durch ihr Revier zieht.

Der Waldohreule, so hat die Untere Landschaftsbehörde nach langem Hickhack festgestellt, sei das im Prinzip egal. Zumal man sie bisher noch nie gesichtet hat. Ihr vermutetes Brutrevier „in der Nadelbaumgruppe südöstlich der Jahnwiese zwischen Adenauerweiher und westlich benachbarter Wohnbebauung“ lasse sich durch einen Kunsthorst an anderer Stelle ersetzen. Weil die Eule keine eigenen Nester baut, sondern in fremden Behausungen brütet. Deshalb sei die Aufgabe einer Fortpflanzungsstätte nicht ganz so riskant wie ursprünglich angenommen. Weil das Geld für den Kunsthorst aus Spenden stammt, spielt es keine Rolle, dass es für ein Eulen-Pärchen ausgegeben wird, das es womöglich gar nicht gibt.

Den Wasserfledermäusen am Adenauerweiher hingegen dürfte die ein oder andere Lauf-Laterne sogar zu passe kommen, sammelt sich in deren Schein doch all das Kleingetier, das ihren Speiseplan bereichert. Sie müssen nicht umgesiedelt werden. Falls doch, könne das durch das Anbringen von 15 Fledermauskästen an anderer Stelle im Stadtwald gefördert werden.

Damit wäre im Prinzip also allen geholfen, doch Volker Staufert weiß nur zu gut, dass Laufen ein Ausdauersport ist. Im Juni tagt der Landschaftsbeirat und da ist im Prinzip alles offen: eine Freigabe der Baugenehmigung mit oder ohne Auflage, aber auch ein Bauverbot. Darüber könnte sich der Stadtrat mit einer Mehrheitsentscheidung hinwegsetzen.

Ebenfalls im Stadtwald beheimatet: Wasserfledermäuse  Foto: dpa

Aber daran will Staufert nicht denken. Er träumt davon, gemeinsam mit seinem Amts-Nachfolger Andreas Kossiski den leuchtenden Pfad, der eigentlich ein 2,4 Kilometer Rundkurs ist, noch vor dem Wintereinbruch freizugeben. Das ist ein durchaus ehrgeiziges Unterfangen, denn schließlich wird es auch noch viele Diskussionen zum Beispiel über die Frage geben, von wann bis wann das Licht im Stadtwald brennen darf. „Nachts um drei Uhr bestimmt nicht. Da läuft doch kein Mensch mehr“, sagt Staufert. Er könne sich vorstellen, dass um halb sechs in der Früh eingeschaltet werde und abends ab 23 Uhr die Lichter wieder ausgehen. Sollte das wirklich gelingen, wäre es nach der Sportagenda 2015, die der Verein Sportstadt Köln vor fünf Jahren zu Papier brachte, das erste Projekt, mit dem er seine Existenz rechtfertigen könnte.

 

Autor sportstadt köln e.V. | Veröffentlicht am 10. April 2015 at 8:28 | Kategorie: Pressespiegel | Schlagwörter: , , , | Beitrag kommentieren

Artikel kommentieren

Kommentar

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben und Daten zur Beantwortung meiner Anfrage elektronisch erhoben und gespeichert werden. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an info@sportstadt-koeln.de widerrufen.